Reisebericht Vereinsausflug 2026


Zweitägiger Vereinsausflug nach Schaffhausen


Der Samariterverein Lutzenberg-Wienacht auf Reisen

Ein Vereinsausflug steht jedes Jahr an, doch alle drei Jahre verreisen die Lutzenberger Samariter und Samariterinnen für zwei Tage. Zum ersten Mal ging es in den Kanton Schaffhausen.

Mit dem Zug fuhren wir zeitig nach Schaffhausen, mit dem Bus zum ersten Ziel, der schönen Jugendherberge auf der Breite. Gepäck deponieren und dann ging subito das eigentliche Programm los. Nach einem Fussmarsch zurück zum Bahnhof und einem Kaffee ging es per Bahn und Bus weiter nach Hallau. In der Winzerstube der Familie Keller wurden wir zum Zmittag erwartet. Natürlich durfte ein feines Glas Wein dazu nicht fehlen. Mit dem Rebenbummler ging es mit gemütlichen 8 Stundenkilometern durch die Weinberge des Klettgaus. Dazu erfuhren wir viel über die Gegend und den Weinbau. Das Ziel der Fahrt war die Firma Rimuss Strada. Charmant wurden wir durch den Betrieb geführt, wo derzeit viel Traubengut angeliefert wird. Rimuss steht für alkoholfreien Apéro-Genuss und Strada für Weine aus dem Schaffhauser Land, von denen es auch alkoholfreie Sorten gibt. Nach der ausgiebigen Degustation ging es zurück in die Jugi zum Zimmerbezug. Ein feines Nachtessen in der Nähe rundete einen gelungenen ersten Tag ab.

Am Sonntagmorgen wurden unsere Geister mit einem leckeren Frühstück erweckt. Zu Fuss oder mit dem Bus, je nach Lust und Laune, ging es auf den Emmersberg. Dort steht das berühmte Wahrzeichen der Stadt, der Munot. Andi, die männliche Hälfte des Turmwartehepaars, erwartete uns schon. Die Führung durch diese im 16. Jahrhundert erbaute Festung war sehr interessant. Andi verstand es, witzig, charmant und mit viel Empathie auch über lustige Begebenheiten zu berichten. Der Munot ist zwar öffentlich, aber mit einer Führung kommt man an Orte, die nicht allgemein zugänglich sind. Hinunter in die unterirdischen Gänge und hinauf bis zur Waffenkammer ging der Rundgang, meist über enge und steile Treppen. Oben im Turm ist die Wohnung der Turmwächterfamilie, zu der auch zwei Buben gehören. Über den östlichen Wehrgang ging es hinunter zur Schifflände, wo uns Andi nach diesem Erlebnis der besonderen Art in die Stadt entliess. Ein feines Mittagessen hatten wir nach dieser Tour redlich verdient. Danach blieb Zeit, die Altstadt zu entdecken. Mit „Nur ä chlini Stadt“ besingt Dieter Wiesmann Schaffhausen. Aber was für eine. Und wie eine Teilnehmerin meinte: Ich habe mich in Schaffhausen verliebt.

Zufrieden und glücklich ging es mit der Bahn zurück ins Appenzellerland. Schade, hatte das Reisedatum nicht in der Agenda aller Mitglieder Platz. Wir haben Gemeinschaft erlebt und viel gelacht.

Vereinsausflug 2026


Ein Erinnerungsfoto auf der Munotzinne